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  Schnellboote in der Bundesmarine

 

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S-Boote in der Bundesmarine 1956 - 1990

Nach Beendigung des 2. Weltkrieges war Deutschland entmilitarisiert. Im Westen fuhren ehemalige Kriegsmarineangehörige unter alliiertem Oberkommando in einigen Verbänden:

Der deutsche Minenräumdienst (German Minesweeping Administration - GMSA)

Die Schnellbootgruppe Klose (British Baltic Fishery Protection Service - BBFPS)

Die unter amerikanischer Flagge fahrende Labor Service Unit - LSU

Der Bundesgrenzschutz-See (BGS-See).

Diese bildeten den personellen und materiellen Grundstock für die Bundesmarine.

Am 12.11.1955 wurde die Bundeswehr gegründet. Die Aufstellung der Marine begann am 02.10.1956 mit einer Marinelehrkompanie. Am 01.04.1956 wurde in Kiel unter Führung des Korvettenkapitäns Hans-Helmut Klose das Schnellbootlehrgeschwader aufgestellt.

Im Herbst 1957 gehörten die folgenden Schnellboote zur Bundesmarine zwei Schnellboote des Kriegsmarine-Typs S 100  (UW 10, ex S 130, und UW 11, ex S 208)

Ehemalige KM-Boote als "UW 10" und "UW 11" im Stützpunkt Flensburg-Mürwik - Bild: Archiv Förderverein

und sechs Schnellboote der Silbermöwe-Klasse (Klasse 149)  (Eismöwe, Raubmöwe, Silbermöwe, Sturmmöwe, Wildschwan, Seeschwalbe).

Fünf der sechs Boote Klasse 149 im Stützpunkt Kiel-Stickenhörn - Bild: Archiv Förerverein

Gemäß den Forderungen der NATO (Schuyler-Brief) sollte die Deutsche Marine 

- dazu beitragen, feindlichen Seestreitkräften den Durchbruch in die Nordsee durch die Ostseezugänge oder den Nord-Ostsee-Kanal zu verwehren,

- zum höchstmöglichen Maße die sowjetischen Seeverbindungen in der Ostsee unterbinden,

- an der alliierten Verteidigung der deutschen Ostseeküste und der dänischen Inseln teilnehmen,

- beitragen zur Aufrechterhaltung der alliierten Seeverbindungen in den deutschen Küstengewässern und den angrenzenden Seegebieten.

Dazu wurden von der NATO u.a. 40 Schnellboote gefordert.