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  Kriegsmarine - LS 7

 

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S-Boote in der Kriegsmarine 1935 - 1945

Die S-Boote - Technische Daten

LS 7 - LS 12

"LS 5" (Bild aus Fock: Schnellboote Bd. 2)

 

 Länge 12,5 m
Breite 3,46 m
Tiefgang 0,9 m
Verdrängung 11,5 t
Besatzung 7 Mann
Bewaffnung 2 x Hecktorpedorohre 53,3 cm

1 x 15 mm Maschinenkanone

Antrieb 2 x Daimler-Benz MB 507 Diesel-Motoren 1100 PS, 2 x dreiflügelige Propeller von 0,48 bis 0,55 m Durchmesser
Geschwindigkeit 38 kn
Bauwerft Dornier-Werft, Friedrichshafen

Ende 1938 ordnete das Oberkommando der Kriegsmarine den Bau von zwei Versuchsbooten "LS 1" als Mahagoni-Diagonal-Karweel-Leichtmetall-Kompositbau bei Naglo, Berlin, und "LS 2" als Leichtmetallbau bei Dornier, Friedrichshafen, an. Die geplanten Daimler-Dieselmotoren wurden nicht rechtzeitig fertig, daher erhielten die Boote je zwei Junkers 6-Zylinder Flugzeug Dieselmotoren JuMo 205. Bei Kriegsausbruch wurde der Bau beider Boote stillgelegt. Anfang 1940 wurde "LS 1", da es auf Grund der Bauweise zu schwer geworden war, für andere Verwendungen freigegeben. "LS 2" sollte beschleunigt fertig gestellt und als "METEORIT" an Bord des Hilfskreuzers "KOMET" (H.S.K. 7) gegeben werden. Da aber die 45 mm Torpedoarmierung nicht fertig wurde, rüstete man das Boot um zum Minenträger für schnelle Hafenverminungen. Die Schwierigkeiten mit den Junker-Motoren führten zum Totalausfall des Bootes während des Einsatzes der "KOMET". 

LS 2 "Meteorit" - Foto: EADS/Dornier GmbH 

 

Im Frühjahr 1940 wurden vier weitere Boote bei Dornier in Auftrag gegeben "LS 3" - "LS 6". Sie waren als Minenleger vorgesehen. Die Boote "LS 3" und "LS 4" erhielten die schon für "LS 1" und "LS 2" vorgesehenen Daimler- Motoren. "LS 3" wurde planmäßig an Bord des Hilfkreuzers "KORMORAN" (H.S.K 8) gegeben. "LS 4" erhielt die ursprünglich eingeplanten beiden 45 mm-Heck-Torpedorohre und wurde als "ESAU" an Bord der Hilfskreuzers "MICHEL" (H.S.K. 9) gegeben. Die Boote "LS 5" und "LS 6" erhielten wieder die JuMo 205-Motoren. Sie wurden als Wasserbomben-Träger ausgerüstet und sollten mit dem Ortungs-Träger "MR 7" in der Ujagd in der Ägäis operieren. Da das Räumboot aber ins Schwarze Meer verlegt wurde, kam es nie zu dieser Zusammenarbeit. 

Die Boote der Serie "LS 7" - "LS 12" wurden als Torpedoträger gebaut. "LS 7" wurde am 08.10.1943, "LS 12" am 12.07.1944 abgeliefert. "LS 7" - "LS 11" wurden noch in die Ägäis transportiert, "LS 12" wurde in Jugoslawien gestoppt und kam als Versuchsboot zur Torpedoversuchsanstalt. Es wurde russische Kriegsbeute. 

 

LS-Boot in voller Fahrt (Bild: Archiv D. Krakow)

"LS-5" und "LS-6" in der Ägäis (Bild: Sammlung P. Schenk)

"LS-7" in der Ägäis (Bild: Sammlung P. Schenk)

"LS-7" beim Aussetzen (Bild: EADS/Dornier GmbH)

"LS-5" und "LS-6" in der Ägäis (Bild: aus Fock: Schnellboote Bd. 2)

"LS-4" mit geöffneten Heckklappen (Bild: aus Fock: Schnellboote Bd. 2)

LS-Boot mit hoher Fahrt in der Ägäis - Foto: EADS/Dornier GmbH

LS-Boot in der Version Torpedos - Foto: EADS/Dornier GmbH

LS-Boot mit hoher Fahrt - Foto: EADS/Dornier GmbH

Die noch in Auftrag gegebene Serie "LS 13" - "LS 34" wurde durch das Kriegsende gestoppt, die Boote "LS 13" - "LS 18" wurden als französische Kriegsbeute fertig gestellt . Der Auftrag für die restlichen Boote wurde annulliert.

 

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