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Havarien der Schnellboote

Das 2. Kontingent der United Nations Interim Force in Lebanon - Maritime Operations  (UNIFIL MAROPS), Tender "Mosel", S 71 - Gepard, S 76 - Frettchen, S 77 - Dachs und S 80 - Hyäne, waren bis zum 31.08.2007 vor dem Libanon im Einsatz. Die Boote S 71 - Gepard und S 76 - Frettchen kehrten vorzeitig nach einer Kollision zurück. 

Dieses Vorkommnis war Anlass für etliche ehemalige Schnellbootsleute, sich in den Foren z.T. mit ausgesprochener Häme über die heutigen S-Bootfahrer auszulassen. Hier wurde nicht nur mit Dreck nach den Kommandanten geworfen, ohne die Hintergründe zu kennen, es wurde sogar gefordert, das Gehirn auszuschalten bei der Nachricht, dass die Boote in Deutschland repariert werden sollen.

Die „Jaguar“-Boote fuhren Stunden um Stunden in der Pfeil-Formation auch Victor genannt, Kommandanten und Besatzungen beherrschten dieses Fahren hart am Rande der Havarie zum größten Teil aus dem "FF" und das bei jeder Tages- und Nachtzeit und bei fast jedem Wetter. Und trotzdem kam es zu Havarien. Damals wurde das Fahren in der Victor als taktische Notwendigkeit angesehen, was eigentlich schon durch die Erfindung des Radargerätes als überholt hätte gelten müssen. Dennoch wurde es ständig praktiziert und man wusste, was man zu tun hatte, wenn das Boot in das Kielwasser des Vordermannes kam.

Die heutigen Schnellbootfahrer praktizieren diese Form des Formationsfahrens wegen ihrer modernen Bewaffnung nicht mehr, wen wundert es da, wenn ein Boot an Steuerbordseite des Verbandes in das Kielwasser Vordermann (in diesem Fall einer Fregatte) gerät und nicht so reagiert, wie wir es fast im Schlaf taten: „Alle stopp, hart Backbord!“. Und wie oft hat der berühmte „Dicke Daumen“ verhindert, dass es knallte.

Wenn in dieser Situation die Fahrt beibehalten und wenn hart Steuerbord Ruder gelegt wird (wie es das eine Video der Havarie zeigt), dann wurde nun mal falsch reagiert. Aber wer deswegen Häme über die heutigen Schnellbootfahrer ausschütten zu dürfen glaubt und noch dazu anonym, der liegt doch etwas daneben.

Um die Erinnerung an die Havarien der Vergangenheit aufzufrischen, zeigen wir einige Bilder aus unserem Archiv, denn Havarien hat es bei S-Booten immer gegeben:

"S 16" auf den Felsen von Malöy - Foto: Archiv. E. Skjold

 

Havarie eines "Jaguars"

Havarie auf S-"Fuchs"

Havarie S-"Wiesel" und S-"Zobel"

Schwere Schäden auf S-"Wiesel", ein Toter

Seeschaden an der Back des S-"Leopard"

Havarieschäden an S-"Alk" nach Havarie mit S-"Pinguin" in der Victor

Schrauben eines "Jaguars" nach Grundberührung 

Schäden auf S-Boot nach Ramming im Verband

Bilder: Archiv Förderverein