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  Schnellboot Klasse 143 A

 

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S-Boot Klasse 143 A ("S 71 - Gepard")

S-Boot Klasse 143 A ("S 71 - Gepard")

Technische Daten

Werften Lürssen und Kröger
Gebaute Einheiten 10
von /bis 1981 - 1983
In Dienst von/bis 1982 - 2016
Verdrängung 390 t
Länge 57,6 m
Breite 7,8 m
Tiefgang 2,5 m
Antrieb 4 x MTU MA 16-V-956 (je 4000 PS)
Wellen/Schrauben 4 - 4
Geschwindigkeit 38 kn
Besatzung  35 Mann (4 Offz, 6 PUOs, 13 UOs, 12 M
Bewaffnung 4 x MM 38 Startgeräte (Seeziel-Flugkörper)     
1 x RAM Nächstbereichs-FK-System
1 x 76 mm/L 62 Geschütz OTO Melara
EloKa-Anlage FL 1800
2 x SMG Browning M2
Hot-Dog und Wolke zur FK-Abwehr
Minenlegekapazität

Geschütz OTO Melara 76 mm - Bild: Rudi Hansen

Nächstbereichs FK-Startanlage RAM Mk 49 - Bild: Rudi Hansen

Startcontainer MM 38 EXOCET - Bild: Rudi Hansen

Starcontainer MM 38 EXOCET - Bild: Hans Heinrich Jürgens

Schuss eines MM 38 EXOCET - Bild: Archiv Förderverein

Düppelschießen auf einem Boot Klasse 143 A - Bild: Bernd Etzold

Besonderheiten

Die Boote verfügen über ein Automatisiertes Gefechts- und Informationssystem (AGIS) mit Datenaustausch über Link 11, Anlage zur Elektronischen Kampfführung FL 1800, über ABC-Schutz Hot Dog und Wolke zur FK-Abwehr. 

In Dänemark gilt diese Klasse als Klasse S 61 "Albatros" mit 20 Booten und schließt zwei deutsche Klassen ein, nämlich Klasse 143 "Albatros" und Klasse 143 A "Gepard". Obwohl die Boote den gleichen Rumpf und Antrieb haben, sind sie so unterschiedlich in Aufbauten, Bewaffnung, ECM-Ausrüstung und Hardware sowie Software des Führungs- und Waffeneinsatzsystems, dass der Eigner - die Bundesmarine/Deutsche Marine - ihnen verschiedene Klasse-Bezeichnungen gab.